Minsk 8. - 12. Mai 2019


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Welche Stadt sieht aus, also ob Ruhm und Glanz der alten Sow-jetunion nie verblüht wären? Wo gibt es einen «Leninplatz», befindet sich ein Kino «Oktober», ein «GUM» Warenhaus und eine gewaltige Traktorenfabrik am Stadtrand, die den Namen «Belarus» trägt? 

Die Stadt heisst Minsk und lässt trotz allem keinen Zweifel, dass wir uns hier mitten im Europa des 21. Jahrhunderts befinden. Wie passt das alles zusammen? 

Um die «letzte Diktatur Europas» ist es in den letzten Jahren eher ruhig geworden. Wir bereisen ein höchst gastfreundliches Land, das sich langsam zu öffnen beginnt und gleichzeitig seine Sonderrolle zwischen den EU-Nachbarn im Westen und dem grossen Russland im Osten zu wahren sucht.

Nach gewaltigen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde Minsk als eine von weltweit nur wenigen Städten gemäss den städtebaulichen Idealen des Stalinismus wieder aufgebaut. 

Unabhängig vom Geschmacksurteil bildet die fast 20km lange Monumentalachse der ehemaligen «Stalinallee» und heutigen «Unabhängigkeitsallee» das eindrückliche Rückgrat einer Stadtmorphologie, wie sie nur in Minsk in einer derart radikalen Ausprägung vorkommt. Wir erleben diese Achse primär zu Fuss in ihrer ganzen Länge. Dies allerdings nicht ohne gezielte Blicke nach links und rechts, wo nach dem Ende des stalinistischen Stildiktats sehr überraschende und heute noch gut erhaltene Bauten der sozialistischen Moderne entstanden sind. Ein Ausflug über Land führt uns später unter anderem zur Gedenkstätte Chatyn.

Highlights: 

Zu Fuss auf der Monumentalachse

Phänomenale Metrostationen

Futuristisches Architekturinstitut

Gedenkstätte Chatyn

Traktorenwerke «Belarus»

Detailliertes Programm

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